
Hundeerziehung ist möglich
Regeln für das Zusammenleben mit Hunden
Für Hunde gibt es eine Menge zu lernen, aber auch die Hundebesitzer müssen mit ihrem Hund gemeinsam eine Menge lernen. Es sind gewisse Regeln wichtig, damit es in einem Zusammenleben gut funktioniert. Aber zu viel darf es auch nicht sein. Ein Schoß-Hündchen wird sicher anders aufgestellt sein, als ein Rhodesien Ridgeback.

Hundeerziehung mit eindeutigen Signalen
Es ist wichtig, das Kommandos, Gesten und die generelle Ansprache, also Stimmlage, eindeutig sind. Wenn es hier widersprüchliche Zeichen für den Hund gibt, dann funktioniert es nicht, und dein Hund ist verwirrt, und reagiert nicht wie du es möchtest. Wichtig es das z.B. beim Verhalten im Straßenverkehr, oder gegenüber anderen Artgenossen. Auch wenn viele Menschen beiander sind, muss dein Hund lernen, sich richtig zu verhalten, also von dir eindeutige Zeichen, Gesten und Ansagen bekommen.

Belohnung für den Hund ist wichtig
Gemeint ist damit, dass man bei einem positiven Verhalten, also so gewünschten Verhalten, mit einer Belohnung reagiert. Hier kommt dann ein schönes Leckerli ins Spiel. Dein Hund freut sich über das Streicheln und das Loben, und natürlich auch über das Leckerli (aber sparsam verwenden). Damit wird das positive Verhalten noch verstärkt, und damit der Lernerfolg verstärkt. Wenn es mal nicht so gut war, also negativ bei der Umsetzung gelaufen ist, muss man auf das nicht so gute Verhalten auch mit einer Ablehnung reagieren. Daraus lernt der Hund auch.

Ein Hund braucht Konsequenz und Kommunikation
Hunde sind Rudeltiere und wir Menschen sind ihre Artgenossen. Wenn wir also eine funktionierende Kommunikation mit unseren Hunden aufbauen wollen, müssen wir uns daran gewöhnen, auf die Hundesignale zu achten und sie zu verstehen. Dies erfordert natürlich ein wenig Übung, aber es lohnt sich!
Du kannst das Verhalten deines Hundes beeinflussen! Wenn du auf das, was du verstärken oder abbauen möchtest, sofort reagierst, kann dein Hund die Verbindung zwischen seinem Verhalten und deiner Reaktion herstellen. Sei konsequent und gib eindeutige Signale. Dein Hund reagiert auf Kommandos, Gesten, Tonfall und deine allgemeine Stimmung.
Wenn du konsequent bist in deiner Kommunikation, dann wirst du auch erfolgreich sein. Wenn du deinem Vierbeiner klar und deutlich sagst, was du willst, wird er es verstehen. Sei konsequent in deinen Kommandos und Gesten, dann wird es dir und deinem Haustier leichter fallen, einander zu verstehen.

Hundeerziehung muss altersgerecht sein
Bei der Erziehung sollte man das Alter deines Hundes auch berücksichtigen. Bei Welpen muss noch sehr viel gemacht werden. Sie sind aber häufig sehr verspielt, also sollte man diese Phase ausnutzen, und die Erziehung mit einer spielerischen Methode umsetzen. Bei erwachsenen Tieren gibt es bereits einen eigenen Charakter bzw. eine Persönlichkeit. Sie brauchen viel Konsequenz, aber auch Herausforderungen im Erziehungsprozess. Schwieriger sind aber auch jeden Fall die pubertierenden Jungtiere. Diese befinden gerade in einer Phase, in der sich der Charakter verändert, und sind dadurch sehr unkonzentriert. Hier braucht man viel Geduld und auch viel Konsequenz.

Hundeerziehung – Ein bisschen Spaß muss sein
Bei aller Konsequenz und allen anderen Kriterien, die für eine gute und erfolgreiche Erziehung deines Hundes notwendig ist, sollte man den Spaß und das Spielen nicht vergessen. Es bringt Abwechslung für deinen Liebling, man kann mal was neues ausprobieren. Bei größeren Tieren ist es sogar wichtig, dass sie Auslauf haben und auch mal herumtoben können. Die eher kleinen Tiere, meist auch noch mit kurzen Beinen ausgestattet, laufen auch gerne, sind dann aber auch schnell müde. Altersunterschiede sollten hier aber auch berücksichtigt werden. Ein älterer Hund ist nicht mehr agil wie ein junges dynamisches Tier.

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